Zahlung Mit Litecoin: Welche Daten Casino Und Zahlungsdienst Sehen
Beim Einzahlen mit litecoin sieht das Casino in der Regel nur das, was in seinem eigenen Checkout anfällt: Betrag, Währung (z. B. eur), Zeitpunkt, interner Zahlungsstatus und die Zieladresse, an die die Einzahlung gehen soll. Sobald die Transaktion gesendet ist, kann das Casino die Zahlung auf der Blockchain anhand der Transaktionskennung und der Zieladresse nachvollziehen: Betrag, Zeitstempel, Anzahl der Bestätigungen und die Absenderadresse der Wallet. Klarnamen, Kartendaten oder eine Rechnungsadresse sind in der Blockchain nicht enthalten, aber die Wallet-Adressen und Transaktionsketten sind öffentlich einsehbar.
Einen klassischen „Zahlungsdienst“ wie bei visa oder skrill gibt es bei litecoin oft nicht; stattdessen nutzt das Casino entweder eine eigene Wallet oder einen Krypto-Zahlungsabwickler. Dieser Abwickler sieht technisch dieselben Blockchain-Daten wie das Casino und zusätzlich die Zuordnung zur Bestellung im Shop-System des Casinos (Bestellnummer, Betrag, Zieladresse, Status). Für die Privatsphäre heißt das: Gegenüber dem Casino sinkt der Datensatz aus dem Zahlungsvorgang, weil keine Bank- oder Kartendaten fließen, aber die Zahlung ist nicht anonym. Wenn dieselbe Wallet-Adresse mehrfach genutzt wird oder Ein- und Auszahlungen verknüpft sind, lassen sich Transaktionen zusammenführen; bei Auszahlungen kann das Casino zudem die Auszahladresse dauerhaft mit dem Spielkonto verbinden. Aktueller Stand: litecoin reduziert die Menge an direkt übermittelten Personendaten, ersetzt sie aber durch dauerhaft nachvollziehbare Transaktionsspuren auf der Blockchain.